Von Lapbook bis Stadtrallye: Die Projektwoche der 7a und 7b
Wie lässt sich das Volumen eines Gegenstands bestimmen? Was gehört zu einem gelungenen Stadtfest? Und wie findet man sich mit einem Atlas zurecht? Mit solchen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7b während ihrer Projektwoche vom 12. bis 16. Oktober.
Lernen durch Ausprobieren
An drei Methodentagen arbeiteten die beiden Klassen in drei Gruppen an verschiedenen Stationen. In Mathematik gestalteten die Schülerinnen und Schüler ein Lapbook zu einer selbst gewählten mathematischen Größe: Länge, Volumen, Fläche oder Masse. Ein Lapbook ist eine aufklappbare Mappe, in der Informationen und kleine Gestaltungselemente übersichtlich gesammelt werden. So konnten die Jugendlichen ihr Thema anschaulich aufbereiten und präsentieren.
In Geografie standen Atlasarbeit und das Koordinatensystem auf dem Programm. Außerdem entstanden Modelle – darunter ein Vulkan, ein Globus, ein Berg und die Erde von innen. Die Stationen luden dazu ein, Inhalte nicht nur theoretisch zu bearbeiten, sondern auch praktisch darzustellen.
Auch die eigenen Fähigkeiten waren Thema: Mit dem Berufswahlpass beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler durch Selbst- und Fremdeinschätzungen mit ihren persönlichen Stärken. Im Physik-Experiment untersuchten sie, wie sich das Volumen von Körpern bestimmen lässt. Dabei waren genaues Beobachten und sorgfältiges Arbeiten gefragt.
Wriezen als Lernort
Bei einer Stadtrallye erkundeten die Klassen, in Gruppen von 5 Personen, Wriezen. Zur Orientierung stand ihnen eine Stadtkarte zur Verfügung. An den verschiedenen Stationen arbeiteten sie Aufgaben von einem Laufzettel ab. Zu den Orten gehörten unter anderem der Bahnhof, die Bibliothek, die Stolpersteine, das Koyenuma-Denkmal, die Kegelbahn und die Stadtverwaltung. Auch die Kirche war eine Station: Dort mussten die 137 Stufen des Kirchturms erklommen werden.
In der Stadtverwaltung hatten Frau Rosenfeld und Frau Ehlert eine besondere Planungsaufgabe für die Jugendlichen. Eine Gruppe entwickelte Ideen für ein Stadtfest, eine weitere plante einen Jugendtreff. In Untergruppen von vier bis fünf Schülerinnen und Schülern ging es um konkrete Aspekte wie Planung, Budgetierung, Umwelt, Ordnung und Sicherheit. So konnten die Jugendlichen erfahren, welche unterschiedlichen Überlegungen in solche Vorhaben einfließen.
Gemeinsam in Bewegung
Am Mittwoch besuchten die Klassen das “FunJump” in Bernau. Viele Schülerinnen und Schüler waren mutig und probierten verschiedene Sprünge aus, darunter Backflips, Frontflips und Schrauben. An den Stationen mit Challenges ging es darum, Aufgaben möglichst schnell zu erledigen oder möglichst viele Sprünge zu schaffen. Dabei waren Bewegung, Koordination und Ausdauer gefragt. Die Schülerinnen und Schüler konnten eigene Grenzen austesten, Erfolge erleben und sich gegenseitig anfeuern. Zugleich waren Rücksichtnahme und ein faires Miteinander wichtig.
Ob beim Gestalten, Experimentieren, Planen oder Erkunden: Die Projektwoche brachte unterschiedliche Lernformen zusammen und eröffnete den Schülerinnen und Schülern neue Zugänge zu Unterrichtsthemen und ihrer Umgebung.



